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Freitag, 10. April 2026 Mediadaten
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Blick in die DDR-Geschichte: VHS-Leiter Mario Hildebrandt lädt ein zur Ausstellung über die SED-Diktatur.

Höxter (red). Wie lebte es sich in einem Staat, in dem politische Kontrolle bis in Schule, Arbeitswelt und private Beziehungen reichte? Die VHS Höxter‑Marienmünster zeigt ab Dienstagmittag, 14. April , die Ausstellung „Die Partei hat immer recht“, die genau dieser Frage nachgeht. Der Besuch ist kostenfrei und ohne Anmeldung während der Öffnungszeiten der VHS bis zum Ausstellungsende am 13. Mai möglich.

Die Wanderausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur von Stefan Wolle beleuchtet eindrucksvoll, wie die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) den Alltag der Menschen in der DDR durchdrang. Sie macht auf 20 Tafeln mit weiterführenden Online-Inhalten deutlich, wie eng Machtstrukturen, Ideologie und Lebenswirklichkeit miteinander verflochten waren – von Bildung und Beruf über Freizeit und Kultur bis hin zu persönlichen Entscheidungen.

Die Ausstellung zeigt, wie umfassend die SED das öffentliche und private Leben steuerte und welche zentralen Rollen Partei, Staatssicherheit und Massenorganisationen dabei spielten. Sie veranschaulicht, wie politische Einflussnahme systematisch organisiert war und wie Überwachung, Anpassung und Repression den Alltag bestimmten. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass es trotz der allgegenwärtigen Kontrolle immer wieder stille und offene Formen des Widerstands gab.

Sie sensibilisiert dafür, wie früh Freiheitseinschränkungen beginnen können – und welche Warnsignale heute relevant bleiben. „Eine Mahnung der Geschichte“, fasst Mario Hildebrandt zusammen. Der VHS-Leiter lädt in das Haus der VHS ein, um sich selbst ein Bild zu machen und fügt mit Blick auf die Gegenwart hinzu: „Demokratie ist kein Zustand, sondern eine tägliche Aufgabe.“

Weitere Informationen und Anmeldung bei der VHS unter Tel 0 52 71 963 4303 oder im Internet unter www.vhs-hoexter.de.

Foto: VHS Höxter

 

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