Höxter (red). Die Stadt Höxter ist ab sofort Teil des bundesweiten Netzwerks der „Notinseln“ und hat vier weitere sichere Anlaufstellen für Kinder im öffentlichen Raum offiziell registriert. Damit soll das bestehende Schutznetz im Stadtgebiet weiter ausgebaut und ein Zeichen für mehr Sicherheit und Aufmerksamkeit gegenüber Kindern gesetzt werden.
Die neuen Notinseln befinden sich im Bürgerbüro im Stadthaus, in der Tourist-Information Höxter, im Jugendtreff Höxter sowie in der VHS Höxter-Marienmünster. Insgesamt gibt es damit derzeit 14 Notinseln im Stadtgebiet Höxter.
Kinder sollen unkompliziert Hilfe finden
Das Projekt „Notinsel“ wird von der Stiftung Hänsel + Gretel getragen und seit 2002 bundesweit umgesetzt. Ziel ist ein flächendeckendes Netzwerk sicherer Orte, an denen Kinder in Angst-, Not- oder Gefahrensituationen unkompliziert Hilfe erhalten können.
Erkennbar sind die Notinseln an roten Aufklebern mit der Aufschrift „Notinsel – Wo wir sind, bist du sicher“, die an den Eingängen der teilnehmenden Einrichtungen angebracht werden.
Im Kreis Höxter übernimmt der Kreis Höxter die Koordination des Projekts. Die Einrichtungen werden geprüft und nach erfolgreicher Verifizierung in das Netzwerk aufgenommen.
Schulen und Kitas werden eingebunden
Nach der Registrierung erhalten die Einrichtungen den offiziellen Aufkleber sowie Informationen und Handlungsanweisungen für den Ernstfall. Kindern soll damit vermittelt werden, dass sie im Notfall nicht allein sind und jederzeit Unterstützung finden können.
Auch Schulen und Vorschulkinder werden in das Projekt eingebunden. Schülerinnen und Schüler erhalten Informationen über die Schulen, während Vorschulkinder im Rahmen einer Stadtrallye spielerisch an das Thema herangeführt werden.
Stadt sieht wichtiges Zeichen für Kinderschutz
Bürgermeister Daniel Hartmann erklärt: „Mit den Notinseln schaffen wir im Stadtgebiet weitere sichtbare Orte der Sicherheit. Kinder sollen wissen: Wenn ich Hilfe brauche, finde ich sie schnell und unkompliziert. Direkt vor meiner Haustür.“
Auch Nadine Nolte von der Stabstelle Familie der Stadt Höxter betont die Bedeutung des Projekts: „Die Notinseln sind mehr als nur ein Schild an der Tür. Sie sind ein wichtiges Signal an Kinder und Eltern, dass wir hinschauen, unterstützen und im Alltag verlässlich ansprechbar sind.“
Mit der Erweiterung des Netzwerks unterstreicht die Stadt Höxter nach eigenen Angaben ihr Engagement für Kinderschutz und ein achtsames Miteinander im öffentlichen Raum.
Weitere Informationen gibt es unter www.notinsel.de/notinsel-finden sowie unter www.notinsel.de/projekttraeger-werden.
Foto: Stadt Höxter